| |
| |
Im Mannschaftsspiel war seit jeher die Leistung des Einzelnen dem Mannschaftserfolg untergeordnet. Im Anschluss an die Mannschaftswettbewerbe (im Besonderen nach Mahleisschiessen) wurden aber verschiedene Einzelwettbewerbe ausgetragen, bei denen die jeweils Besten zu besonderen Ehren kamen. |
|
Häufig wurden ausgetragen:
- Weitschießen: Erzielen einer möglichst großen Weite mit dem Eisstock
- Massen: Zielgenaues Schießen des Stockes in verschieden große Zielringe
- Stockschießen: in bestimmter Entfernung aufgestellte Zielstöcke mussten getroffen werden
- Aufgeben: Ein in bestimmten Abstand zur Daube aufgestellter Stock war so zu treffen, dass er möglichst nahe an der Daube zu stehen kommt
- Daube sprengen: Die Daube war möglichst zentral zu treffen, so dass sie möglichst weit nach vorne geschleudert wurde
|
| |
Der Weitenwettbewerb |
| |
Als erstes wurden neben den Mannschaftswettbewerben eigene Weitenwettbewerbe ausgetragen. Erste Weitenwettbewerbe stammen aus den Jahren um 1920. |
| |
Der Zielwettbewerb |
| |
Aus den anderen oben genannten Disziplinen entwickelte sich nach und nach der Zielwettbewerb der heutigen Form. Nachdem zunächst nur das Massen in Zielringe gewertet wurde, kamen nach und nach weitere Aufgaben hinzu. Ab ca. 1930 wurden auch hier eigene Wettbewerbe und Meisterschaften ausgetragen - meistens jedoch im Anschluss an die Mannschaftswettbewerbe. |
|